Von Boulder nach Utah durch die Rockies

Am 01.06. habe ich meinen alten Freund Andreas in Denver vom Flughafen abgeholt.
Wir bereisen jetzt 5 Wochen gemeinsam den Südwesten der USA

Zueerst ging es von Denver in die Berge hoch zu einem recht einsamen Campground des National Forest Service.
Dieser Service unterhält im ganzen Land unzählige sehr einfache (nur Plumpsklo) Campingplätze, die meist auch sehr preisgünstig sind

Der Hinweis auf die Bären ist keine Show: Abends kam extra ein Ranger und warnte uns, dass letzte Nacht nebenan ein Bär den Abfallcontainer ausgeräumt hätte

Weiter ging es durch die Berge. Man findet immer wieder einsame Strecken, teils als Pisten, die man befahren kann.

Die Hauptkette der Rockies haben wir bei diesem Pass überquert: Ca. 3500 m hoch, bildet er die kontinentale Wasserscheide (continental divide)

Weiter nach Westen fällt das Land nur ganz allmählich ab, auf mehreren hundert Kilometern bewegt man sich immer zwischen 1500 m und 2500 m.

Und man findet trotz US-Urlaubszeit tolle einsame Plätze zum Campen (allerdings nicht an den touristischen Hot-Spots)

Und weiter zum Dinosaur NP; Wie der Name vermuten lässt, wurden hier einige Dino-Knochen gefunden; viel schöner ist allerdings die Landschaft im Park

Wir wählten eine längere Piste durch den Park
Das ist übrigens eine weitere Überraschung in den USA: Man kann sich auf kleinen einsamen Nebenstraßen durch das ganze Land bewegen
und es gibt noch jede Menge Pisten, auf denen fast nichts los ist.
Davon haben wir regen Gebrauch gemacht

Exkurs Campgrounds:

Eine grobe Unterteilung ist: staatlich und kommerziell

Staatlich:

Davon gibt es 3 Kategorien, je nach Betreiber:
National Park (Bundesbehörde), NP
State Park (von den einzelnen Bundesstaaten betrieben), SP
National Forest (Bundes-Forstbehörde), NF;

Generell gilt: großzügig angelegt, der Platz zum Nachbarn ist ausreichend; jeder Platz hat mind.
eine Bank/Tisch-Kombination und eine Feuer-/Grill-Stelle.
Manche Plätze haben sog. “full hook up”, also Elektro-, Frischwasser-, und Abwasseranschluss direkt am Stellplatz.
Alle Camgrounds haben ein oder mehrere Toilettenhäuschen, manche auch Duschen und Waschsalon; alles sehr sauber

Die staatlichen Campgrounds kosten meist 18 – 30$ für den Standardplatz (full hook up teurer).
Allerdings sind sie auch schnell ausgebucht; An den großen Highlights (Grand Canyon, Bryce-Canyon) geht ohne Vorausbuchung gar nichts
der NF betreibt unzählige, einfache, preiswerte Plätze, wo auch in der Hochsaison meist noch was zu finden ist.

kommerziell:

meist in der Nähe der Städte; dicht gedrängt, eher teuer, meist mit “full hook up”
Vorteil: es gibt oft noch freie Plätze

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